Eigentlich stammt die Chefin des Hauses aus einem Spitzhaushalt. Aber das ist so eine Sache mit diesen vierbeinigen Alarmanlagen - sie sind eigentlich keine Kinderhunde und so beschränkte sich nach der sehnlich herbeigewünschten Erfüllung des Hundewunsches das Tun meiner Schwester und mir darin, "Cora" in unser Zimmer zu locken und mit Gummibärchen bei der Stange zu halten. Sobald Cora jedoch merkte, dass mit keiner Leckerei mehr zu rechnen war, befand sie sich flugs wieder an der Seite der Chefin. Also eine für uns als Kinder wenig erfüllende Konstellation, denn was hat man von einem Hund, der ausschließlich die Mutter vergöttert? (Heute sind Gummibärchen längst tabu, versteht sich von selbst - aber was tut man nicht als Kind, um den Hund zu locken....)

Es folgte eine traurige Tierheimerfahrung mit Colliemischling "Tommy" und endlich erfüllte sich mit 16 Jahren mein Traum von einem eigenen Hund. Kromfohrländerhündin "Ruma vom Weddern" zog in den Familienhaushalt ein, von mir heißgeliebt, meine Mutter hingegen fand sie ziemlich hässlich ;-) Familie heißt eben NICHT, dass man den gleichen Geschmack teilen muss...Wie uns unser Sohn Torsten (zu unserem Glück!) dann ja bewiesen hat :-)