Die sind „wie Hund und Katz´“

Wer kennt ihn nicht, diesen Spruch, wenn Zwei sich so überhaupt nicht untereinander verstehen. Versinnbildlicht wird die Unfähigkeit des Verstehens von Hunden und Katzen untereinander.

Aber ist dies wirklich so? Sind Katze und Hund von Natur aus her spinnefeind?

Wie so häufig bewegend wir uns mit solchen Aussagen auf dem Pfad einer beliebigen Verallgemeinerung.

 

 

Toffee und Aria - alles andere als spinnefeind!
Toffee und Aria - alles andere als spinnefeind!

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte - Aria und Toffee verstehen sich! 

Eine Ausnahme? Oder eine Selbstverständlichkeit????

Um es vorauszuschicken: Hunde und Katzen können durchaus miteinander. Es gibt unendlich viele Beweise dafür, wie gut Hunde und Katzen sich verstehen können und wie innig eine Freundschaft dieser so unterschiedlichen Vierbeiner sein kann!

Meine allererste eigene Hündin pflegte mit unserem ersten Kater eine solche Freundschaft und diese war so innig, wie ich sie weder vorher noch später je erlebt habe.

Nicht nur, daß Penny und Toulouse, der Kater, stets gemeinsam im Körbchen schliefen und dauernden Kontakt im Hause suchten - wenn der Kater morgens an der Terassenstüre stand und von seinen nächtlichen Beutezügen heimkehrte, so umarmte Penny den Kater regelrecht um ihn zu begrüßen, sie putzten sich gegenseitig und kuschelten anschließend gemeinsam. Dieses Ritual wiederholte sich jeden Morgen!

Als Toulouse Opfer eines Autounfalles wurde, wurde ein Kätzchen aus dem Bauernhof Nachfolgerin von Toulouse. Auch diese wurde von Penny anstandslos akzeptiert und Beide hatten einen freundlichen Umgang miteinander. Aber nie wieder fand Penny eine so innige Liebe zu einer Katze, wie diese zu Toulouse.

Bei dem Verhältnis von Hund zu Katze spielen sehr viele und sehr unterschiedliche Faktoren eine Rolle und aus meiner Erfahrung würde deshalb ich eine allgemeine Aussage, ob Hunde und Katzen sich untereinander verstehen oder nicht, nicht treffen.

 

Bei uns wachsen die Welpen mit Katzen auf - für unsere Welpen sind Katzen also etwas vollkommen Normales. Dabei übernimmt unsere „Samanta“ (British-Kurzhaar-Hauskatzen-mischling) den erzieherischen Part. Vermutlich denkt Samanta selbst, sie sei ein Hund, da sie mit unseren Hunden groß geworden ist und tatsächlich katzenuntypisch mit dem Schwanz wedelt. Sie liebt es, bei den Welpen zu sein. Werden diese jedoch zu aufdringlich, dann gibt es etwas mit der Pfote! (Bei eingezogenen Krallen) So lernen die Welpen schnell, daß Katzen toll sind, aber des Respektes bedürfen - und man sie besser nicht jagt! Denn tut man dies, dann: gibt es auch wieder etwas mit der Pfote….

Für Käufer, welche bereits eine (oder zwei) Katzen ihr eigen nehmen, bietet so eine Aufzucht die beste Voraussetzung dafür, daß es mit den miauenden Lieblingen keine Probleme geben wird, wenn ein Welpe einzieht.